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18.09.2015

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AUSSPRACHE IM EUROPÄISCHEN PARLAMENT ZU FREIEN BERUFEN

10. September 2015, Brüssel

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
was dürfen die Freien Berufe von der EU-Kommission in den nächsten Jahren erwarten? Diese Frage stand am 8. September 2015 im Mittelpunkt einer Aussprache im Plenum des Europäischen Parlaments. Der Aussprache vorausgegangen war eine schriftliche Anfrage an die EU-Kommission.

Die Unterzeichner – darunter Dr. Andreas Schwab MdEP und Evelyne Gebhardt MdEP – würdigen darin, dass die EU-Kommission die herausgehobene Bedeutung der Freien Berufe anerkenne, u.a. mit dem Aktionsplan „Unternehmertum 2020“ und der Arbeitsgruppe „Bolstering the Business of Liberal Professions“, an welcher der BFB teilgenommen hat. Wie gehe es jetzt allerdings weiter?

Die EU-Kommission machte in der Aussprache deutlich, dass sie dem Aktionsplan „Unternehmertum 2020“ nach wie vor verpflichtet sei. Die von der Arbeitsgruppe erarbeiteten Leitlinien („Action Lines“) in den fünf Bereichen „Unternehmerische Bildung und Schulung“, „Zugang zu Märkten“, „Zugang zu Finanzmitteln“, „Reduzierung des Verwaltungsaufwands“ und „Stärkung der Vertretung und Teilhabe auf europäischer Ebene“ würden daher bis Ende 2015 von der EU-Kommission geprüft.   

Hinsichtlich künftiger Initiativen für die Freien Berufe verwies die EU-Kommission wiederholt auf die neue Binnenmarktstrategie, welche voraussichtlich am               21. Oktober 2015 veröffentlicht werden soll.

Der Europäischen Kommission zufolge werde die neue Binnenmarktstrategie (erneut) Haupthindernisse im Dienstleistungsbinnenmarkt in den Blick nehmen – auch die Freien Berufe seien hiervon (erneut) betroffen. Neben der „Modernisierung“ freiberuflerrelevanter EU-Gesetzgebung soll es um Maßnahmen zum Abbau von Regulierungen gehen, beispielsweise um „unverhältnismäßige Berufsqualifikations-anforderungen“ sowie das „Übermaß an Vorbehaltsaufgaben“. Erwogen werde auch, Folgemaßnahmen im Rahmen der Transparenzinitiative in der Binnenmarktstrategie festzuschreiben. Die Europäische Kommission betonte ausdrücklich, dass sie ggf. auch zur Einleitung von Vertragsverletzungsverfahren bereit sei.

Die weitere Aussprache offenbarte eine uneinheitliche Sichtweise im Europäischen Parlament auf die Freien Berufe und ihre Einbettung in den Dienstleistungsbinnen-markt sowie die Haltung zu mehr der weniger Regulierung. Während etwa die beiden binnenmarktpolitischen Sprecher der EVP- und der S&D-Fraktion, Dr. Schwab und Gebhardt, die grundsätzliche Notwendigkeit von Berufszugangs- und Berufsausübungs-regulierungen im Hinblick auf Qualitätssicherung und Verbraucherschutz betonten, stellten Abgeordnete aus Tschechien und Polen die scheinbar negativen Folgen von zu viel Regulierung in den Vordergrund: erschwerter Marktzutritt, kaum Wettbewerb, zu hohe Preise. Insbesondere Deutschland sei hier überreguliert.

11.09.2015

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04.09.2015

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28.08.2015

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31.07.2015

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24.07.2015

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17.07.2015

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03.07.2015

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26.06.2015

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BFB wählt Präsidium und Vorstand - Namhafte Freiberuflerorganisationen verstärken BFB

Pressemitteilung

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) hat heute in Berlin für die kommenden beiden Jahre sowohl das BFB-Präsidium als auch den neuen BFB-Vorstand gewählt. Zudem wurden mit der Bundesärztekammer und der Bundespsychotherapeutenkammer zwei weitere namhafte Freiberuflerorganisationen Mitglied im BFB.

Ergebnisse der Präsidiumswahlen:

Mit überwältigender Mehrheit haben die BFB-Mitglieder StB/WP Dr. Horst Vinken als Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe bestätigt; BFB-Präsident Dr. Vinken ist gleichzeitig auch Präsident der Bundessteuerberaterkammer. Wiedergewählt als BFB-Vizepräsident und Schatzmeister wurde der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes, StB/WP Harald Elster. In ihrem Amt als BFB-Vizepräsident bestätigt wurden auch Dr. Peter Engel, Präsident der Bundeszahnärztekammer, RA Prof. Dr. Wolfgang Ewer, Präsidiumsmitglied des Deutschen Anwaltvereins und vBP/StB Gerhard Albrecht, Vizepräsident der Wirtschaftsprüferkammer.

Neu im BFB-Präsidium sind Dipl.-Ing. Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, und RA/StB Dr. Björn Demuth, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe Baden-Württemberg.

Ergebnisse der Vorstandswahlen:

Erstmalig fanden zudem die Wahlen zum BFB-Vorstand statt. BFB-Präsident Dr. Horst Vinken gehört dem Präsidium gemäß BFB-Satzung an. In das insgesamt 23-köpfige Gremium gewählt wurden:

Dr. Jens Bormann, Präsident der Bundesnotarkammer
Dipl.-Ing. Joachim Brenncke, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer
Dr.-Ing. Volker Cornelius, Präsident des Verbandes Beratender Ingenieure
Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung
WP/RA Dr. Hans-Friedrich Gelhausen, Vizepräsident der Wirtschaftsprüferkammer
Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte
RA Manfred Hamannt, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland
Dipl.-Ing. Matthias Irmscher, Präsident der Vereinigung Freischaffender Architekten Deutschlands
Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer
StB/WP Prof. Dr. Dipl.-Kfm. H.-Michael Korth, Vizepräsident des Deutschen Steuerberaterverbandes
RA Dr. Friedwald Lübbert, Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins
Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer
Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer
RAuN Dr. Thomas Remmers, Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle
StB/WP/RA Dr. Raoul Riedlinger, Vizepräsident der Bundessteuerberaterkammer
Dr. Regina Ruppert, Vizepräsidentin des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater
Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Vera Schmitz, Präsidentin des Bundes Deutscher Innenarchitekten
Dr. med. dent. Giesbert Schulz-Freywald, Präsident des Verbandes Freier Berufe in Hessen
Thomas Spaeing, Vorsitzender des Vorstandes des Berufsverbandes der Datenschutzbeauftragten Deutschlands
Dipl.-Ing. Peter Wilhelm, Mitglied des Vorstandes der Patentanwaltskammer
Dipl.-Ing. Jakob von Allwörden, Vizepräsident des Bundesverbandes öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger

BFB-Präsident Dr. Horst Vinken:

„Mit den Wahlen zum BFB-Präsidium und insbesondere zum neuen BFB-Vorstand ist die Verflechtung zwischen dem BFB und seinen Mitgliedsorganisationen noch intensiver und persönlicher. Die Mitglieder gleich beider Gremien sind Spitzenvertreter ihrer Berufsorganisationen. Dies ist eine entscheidende und wertvolle Weiterentwicklung. Denn in dieser „Personalunion“ stellen die
BFB-Repräsentanten in ihrer jeweiligen Organisation sicher, dass BFB-Beschlüsse angenommen und BFB-Positionen mitgetragen werden. Ein Pluspunkt für die Schlagkraft der Arbeit des BFB, dessen politische Agenda jetzt in modernen Strukturen im Kreis seiner Mitglieder festgelegt wird. Indem wir unsere Kräfte bündeln, können wir unsere gemeinsamen Interessen mit viel mehr Nachdruck an die Politik herantragen. Gerade für die aktuelle Diskussion um die Freiberuflichkeit ist diese Stärke von unschätzbarem Wert.“

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe in Deutschland. Sie sind Wachstums- und Beschäftigungsmotor: Als Arbeitgeber beschäftigen die rund 1,3 Millionen selbstständigen Freiberufler in Deutschland über 3,4 Millionen Mitarbeiter – darunter ca. 122.000 Auszubildende. Gemeinsam erwirtschaften sie einen Jahresumsatz von rund 381 Milliarden Euro und steuern somit 10,1 Prozent oder jeden zehnten Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei. Die Bedeutung der Freien Berufe für Wirtschaft und Gesellschaft geht jedoch weit über ökonomische Aspekte hinaus: Die Gemeinwohlorientierung ist ein Alleinstellungsmerkmal der Freien Berufe.

verantwortlich:
Petra Kleining Mobil: 0177-4265861
Pressesprecherin Telefon: 030-284444-39
Reinhardtstr. 34 Telefax: 030-284444-78
10117 Berlin petra.kleining@freie-berufe.de

Wirtschaftliche Bedeutung der Freien Berufe

Die rund 1.309.000 Freiberufler sind volkswirtschaftlich und gesellschaftlich unverzichtbar

Sie

  • erzielen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 381 Milliarden Euro. Sie steuern somit 10,1 Prozent oder jeden zehnten Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei. 1950 war es 1,0 Prozent und 1991 rund 6,7 Prozent des BIP.
  • beschäftigen insgesamt rund 3.462.000 Personen.
  • sind Arbeitgeber von rund 3.202.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (inklusive Auszubildende). 1991 waren es mit 1.083.000 rund zwei Drittel weniger.
  • stellen nach Industrie und Handel sowie Handwerk den drittgrößten Ausbildungsbereich. Sie tragen damit maßgeblich zur geringen Jugendarbeitslosigkeit sowie dem hohen Bildungsniveau in Deutschland bei. Jahr für Jahr starten gut 41.000 junge Menschen ihre berufliche Ausbildung bei einem Freiberufler. In Summe sind es 122.000 in allen Lehrjahren.
  • wachsen weiter und sind ein bedeutender Wachstums- und Beschäftigungssektor in Deutschland.
  • sind eine wichtige und in ihrer Bedeutung zunehmende Säule der Seibstständigen. Mittlerweile ist fast jeder dritte Selbstständige ein Freiberufler. Vor zehn Jahren war nur jeder Fünfte ein Freiberufler. Vor zwanzig Jahren war es sogar nur jeder Sechste.
  • sind häufiger als in anderen Branchen Frauen. Der Anteil der Frauen an den Selbstständigen ist in vielen Freien Berufen deutlich höher als im Durchschnitt der Selbstständigen insgesamt.
  • verkörpern den Strukturwandel hin zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft.
  • unterstützen die Bürger in einer immer komplexeren Lebens- und Arbeitswelt.

Berlin, den 18. Juni 2015

19.06.2015

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