Aktuelle Meldungen

22.07.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 22.07.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

15.07.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 15.07.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

08.07.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 08.07.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

01.07.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 01.07.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

24.06.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 24.06.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

17.06.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 17.06.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

10.06.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 10.06.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

03.06.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 03.06.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

27.05.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 27.05.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

20.05.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 20.05.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

13.05.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 13.05.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

29.04.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 29.04.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

22.04.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 22.04.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

15.04.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 15.04.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

08.04.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 08.04.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

01.04.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 01.04.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

18.03.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 18.03.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

11.03.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 11.03.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

04.03.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 04.03.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

26.02.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 26.02.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

19.02.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 19.02.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

"Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften"

Programmerweiterung der „Passgenauen Besetzung“ um „Willkommenslotsen“

Die hohe Anzahl an Asyl- und Schutzsuchenden, die vor Krieg, Verfolgung und Not aus ihrer Heimat geflüchtet sind, stellt Deutschland und Europa auf absehbare Zeit vor große Herausforderungen. Die ankommenden, vorwiegend jungen Menschen stellen aber angesichts der sich abzeichnenden demographischen Entwicklung auch eine Chance für die deutsche Wirtschaft dar.

Nicht nur im Handwerk finden zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterschiedlichster Branchen und Regionen seit geraumer Zeit kaum noch passende Auszubildende und Fachkräfte. Auf der anderen Seite sind Ausbildung und Arbeit neben den zwingend zu erwerbenden Sprachkompetenzen einer der zentralen Schlüssel für eine erfolgreiche soziale und berufliche Integration. Die Erschließung der Beschäftigungspotenziale von Flüchtlingen kann demnach nicht nur ihre Integration in die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft erleichtern und die Zahl der Beitragszahler in die öffentlichen Kassen erhöhen, sondern auch einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten.

Unter dem Dach der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben Bund, Arbeitgeber, Gewerkschaften und Länder am 18.09.2015 daher Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung vereinbart. In der daraus resultierenden Erklärung „Gemeinsam für Perspektiven von Flüchtlingen“ haben sich die Allianzpartner u.a. auf die Einrichtung sog. „Willkommenslotsen“ als Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung verständigt.

Ab 2016 soll das bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebot des BMWi – Förderprogramms „Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ (kurz: Passgenaue Besetzung) daher ergänzt werden. Neben der Beratung und Unterstützung der KMU bei der Besetzung freier Lehrstellen und bei der betrieblichen Integration von ausländischen Auszubildenden und Fachkräften sowie von bereits in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten soll zukünftig in KMU auch für die Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen zur Fachkräftesicherung geworben und KMU hierbei bei deren Ausbildung, Beschäftigung und betrieblicher Integration unterstützt werden.

Insbesondere sollen interessierte KMU in allen rechtlichen und praktischen Fragen während Hospitationen, Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung und Arbeit beraten und unterstützt werden. Indem zahlreiche Flüchtlinge zu einem Berufsabschluss geführt bzw. in eine Beschäftigung gebracht werden, kann zur Erhaltung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der KMU aber auch zu einer erfolgreichen Integration der Flüchtlinge beigetragen werden.

Für die Aufgabenerweiterung der „Passgenauen Besetzung“ stellt das BMWi zusätzliche Mittel zur anteiligen Deckung der projektbedingten Ausgaben für bis zu 150 „Willkommenslotsen“ zur Verfügung.

Den konkreten Tätigkeitsumfang der „Willkommenslotsen“ können Sie der beiliegenden Aufgabenbeschreibung entnehmen (Anlage 1). Es ist beabsichtigt, die zukünftigen Lotsen mithilfe von Schulungsangeboten und Informationsmaterialien bei ihrer neuen Aufgabe zu unterstützen.

Die Förderanträge für 2016 können demnächst über den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) abgerufen werden und – abweichend von Nr. 7.1 der Förderrichtlinie - bis zum 15. Februar 2016 über den ZDH gestellt werden. Dieser leitet die Anträge nach entsprechender (Vor-)Prüfung zur abschließenden Entscheidung an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weiter.

Das BAFA und der ZDH werden Sie selbstverständlich zeitnah über alle zukünftigen Entwicklungen in Zusammenhang mit den Willkommenslotsen informieren.

12.02.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 12.02.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

05.02.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 05.02.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

29.01.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 29.01.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

22.01.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 22.01.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

Berlin, 18. Januar 2016

„Arbeit schafft Arbeit.“ – BA-Vorstandsvorsitzender Weise beim BFB-Neujahrsempfang

Der BFB ist mit seinem Neujahrsempfang am Mittwoch, den 13. Januar 2016, in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin erfolgreich in das Jahr 2016 gestartet. Rund 220 Gäste, darunter mehr als 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie zahlreiche Vertreter der Bundesressorts und der Landesvertretungen, hochrangige Repräsentanten der BFB-Mitgliedsorganisationen und befreundeter Wirtschaftsverbände, sind der Einladung gefolgt.

BFB-Präsident Dr. Horst Vinken hieß alle Anwesenden herzlich willkommen – ganz besonders den Hauptredner des Abends, Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Leiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF): „Wir freuen uns, einen Redner zu Gast zu haben, der in seiner Doppelfunktion als BA-Vorsitzender und BAMF-Leiter eine der herausforderndsten und verantwortungsvollsten Aufgaben des Landes innehat“, so Dr. Vinken. In seiner Begrüßung betonte er die Bedeutung der Freien Berufe: „Die Freiberufler sind ein leistungsfähiger Sektor; gut jeder zehnte Euro in Deutschland wird von uns erwirtschaftet“. Bei den 1.309.000 selbstständigen Freiberuflern arbeiten mehr als drei Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das Ausbildungsengagement der Freien Berufe sei vorbildlich: Die 43.238 neuen Ausbildungsverträge bis Ende September 2015 entsprechen einem Plus von 3,6 Prozent; damit liegen die Freien Berufe deutlich über den Steigerungsraten anderer Wirtschaftssektoren. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung konstatierte Dr. Vinken: „Wir haben uns aus dem kleiner gewordenen Kuchen ein größeres Stück herausgeschnitten.“ Geradezu vorbildlich sei die Integrationsleistung der Freien Berufe: Knapp zehn Prozent der rund 122.000 Auszubildenden hätten ausländische Wurzeln. „Bei uns Freiberuflern ist Integration längst gelebte Realität und das wird auch so bleiben“, betonte Dr. Vinken. Mit Blick auf die europäischen Deregulierungsoffensiven und die damit verbundene, auf einen reinen Preiswettbewerb verengte Argumentation der EU-Kommission, unterstrich Dr. Vinken: „Eine monokausale Argumentation schadet uns allen. Wir können uns in einer globalisierten Welt nicht über den Preis, sondern nur über die Qualität der Leistung, den Verbraucherschutz und Standortvorteile definieren.“ In diesem Zusammenhang bat er die anwesenden Parlamentarier, auch weiterhin zu den Freien Berufen zu stehen.

Die Ausführungen des Hauptredners des Abends Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und BAMF-Leiter, standen unter dem Thema „Die aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt“. Deutschland sei noch vor zehn Jahren „der kranke Mann Europas“ gewesen; seither habe sich auf dem Arbeitsmarkt Vieles zum Besseren gewendet. Der Arbeitsmarkt sei flexibler geworden. Die Erwerbstätigkeit sei heute mit rund 43 Millionen Erwerbstätigen auf hohem Niveau und werde getreu dem Motto „Arbeit schafft Arbeit“ aller Voraussicht nach auch im Jahr 2016 weiter steigen. Dazu leisteten die Freien Berufe einen erheblichen Beitrag, indem sie Arbeitsplätze schaffen. Zudem sei auch die Integrationsleistung der Freien Berufe vorbildlich. „Der Anteil an Auszubildenden mit ausländischen Wurzeln ist bei den Freien Berufen besonders hoch; gerade in der heutigen Situation ist dies nicht hoch genug zu würdigen“, so Weise. Für das Jahr 2016 erwartet er, trotz verschiedener Unsicherheitsfaktoren, insgesamt eine weitere Zunahme der Erwerbstätigkeit. Er betonte, gerade in der gegenwärtigen konjunkturell guten Lage dürfe die Politik nicht nachlassen, die richtigen Weichen zu stellen, damit Beschäftigung weiterhin entstehen kann.

Ausführlich ging Weise auf die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt im Zusammenhang mit der Integration der Flüchtlinge ein. Von den seit dem Jahr 2013 rund 1,5 Millionen als Asylbewerber nach Deutschland gekommenen Menschen seien ungefähr 660.000 schutzbedürftig; diese Gruppe werde längerfristig in Deutschland bleiben. Etwa 460.000 davon seien im erwerbsfähigen Alter, darunter 55 Prozent jünger als 25 Jahre. „Aus arbeitsmarktpolitischer Sicht ist diese Anzahl gut verkraftbar“, resümierte Weise. Zu den Handlungsfeldern der BA bezogen auf die hohe Zahl von Zuwanderern erläuterte er, dass „die BA beispielsweise zur Unterstützung der gesellschaftlichen Eingliederung Sprachkurse und Qualifizierung für Flüchtlinge finanziert. Derzeit nutzen mehr als 220.000 Asylbewerber die Einstiegskurse zur ersten Sprachvermittlung, die die BA im November kurzfristig bereitgestellt hat. Dies zeigt die hohe Motivation und den großen Bedarf an solchen Angeboten.“ Abschließend stellte Weise fest, dass für die Integration ehrenamtliches Engagement sehr entscheidend sei. Er dankte den Freien Berufen, „die sich sowohl mit ihren Berufsorganisationen und auch persönlich sehr engagieren bei der Betreuung, Versorgung und Integration der ankommenden Flüchtlinge“.

Die Ausführungen von Weise bildeten den Ausgangspunkt zahlreicher Gespräche der Teilnehmer bis in den späten Abend hinein. Das Networking bei Speis und Trank rundete die rundum gelungene Veranstaltung ab.

Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, dem DWS Verlag des wissenschaftlichen Instituts der Steuerberater sowie der DATEV.

15.01.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 15.01.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)

08.01.2016

FREIBERUFLER-TICKER vom 08.01.2016

...zum Ticker (PDF-Dokument)